Sommerferien Sprachreisen England

Betreute Sprachreisen in den Sommerferien in England

Während sich Kinder meistens auf den gemeinsamen Familienurlaub freuen, möchten Jugendliche ihre Ferien nicht mehr unbedingt mit ihrer Familie verbringen. Sie wollen lieber alleine oder mit ein paar Kumpels zu Hause abhängen oder eigenständig auf Reisen gehen. Am besten natürlich geht es so weit weg wie möglich und das heißt im Allgemeinen ins Ausland. Nun möchten nicht alle Eltern ihren Teenager-Nachwuchs gleich auf eine so große Reise gehen lassen. Schon gar nicht, wenn kein Erwachsener dabei ist. Doch dass die Jugendlichen stattdessen zu Hause bleiben und dort die ganze Zeit vor dem PC oder Fernseher hocken, ist wohl auch nicht ihre Vorstellung von erfüllten Ferien.

Zum Glück gibt es noch eine andere Möglichkeit und zwar betreute Sprachreisen. Bei diesen Sprachcamps fahren die Jugendlichen zum Beispiel nach England. Dort haben sie Sprachunterricht und nehmen an Freizeitaktivitäten teil, um Land und Leute kennenzulernen, sich zu bewegen und zu entspannen. Natürlich sind sie dabei nicht auf sich allein gestellt. Die gesamte Reise ist ein Betreuer als Ansprechpartner vor Ort. Dieser kümmert sich bei Problemen und Schwierigkeiten um deren Lösung, organisiert Ausflüge und dient auch als Kontaktperson für die Eltern. Zusätzlich umfassen betreute Sprachreisen auch Unterkunft und Verpflegung, sodass dies nicht extra noch organisiert werden muss.

Eine Fremdsprache im Ausland gleich anwenden, denn die Praxis ist wichtig

Die Sprachcamps sind also eine interessante Option für Jugendliche einen Teil ihrer Sommerferien zu verbringen. Von Vorteil ist natürlich auf jeden Fall, dass die Reisenden nicht nur eine vergnügliche Fahrt unternehmen, sondern gleichzeitig auch noch etwas für ihre Sprachkenntnisse tun. Vor Ort haben sie in der Freizeit und bei gemeinsamen Aktivitäten immer die Möglichkeit den Kontakt zu Einheimischen zu suchen. So können sie in zwangloser Atmosphäre austesten, wie weit sie mit ihren Englischkenntnissen bereits kommen.

Das tut am Ende vielleicht sogar der Note in Englisch gut. Denn vielleicht traut sich der eine oder andere dann im Unterricht auch öfter das Gespräch auf Englisch zu suchen, so wie er es im Urlaub in England auch getan hat. Während jüngere Kinder aufgrund ihres noch eingeschränkteren Wortschatzes in einer rein englischsprachigen Umgebung eher überfordert wären, sieht das bei Jugendlichen ganz anders aus. Sie haben schon mehrere Jahre Unterricht in Englisch hinter sich. Das ermöglicht ihnen auf jeden Fall eigenständig ein einfaches Gespräch mit Muttersprachlern zu führen. Selbst wenn sie diese aufgrund eines starken Dialekts oder Akzents vielleicht nicht sofort verstehen.

Übung macht schließlich den Meister! Wann hat man als Jugendlicher schließlich schon mal die Möglichkeit in Deutschland in größerem Umfang Englisch zu sprechen? Filme und Bücher auf Englisch gucken bzw. lesen, was einige Teenager in ihrer Freizeit durchaus tun, verbessert auf jeden Fall das Sprachverständnis. Doch die praktische Anwendung gehört auch dazu und wird spätestens im Beruf gefordert, wenn die Frage nach Sprachkenntnissen gestellt wird.

Viele Möglichkeiten auf Englisch zu sprechen

Nicht nur die Einheimischen stehen als potenzielle Dialogpartner zur Verfügung. Auch die anderen Teilnehmer des Sprachcamps werden untereinander überwiegend auf Englisch kommunizieren. Schließlich kommen sie aus verschiedenen Ländern, sodass die Sprachbarriere mit der Verkehrssprache Englisch umgangen wird. Darüber hinaus sprechen auch die Betreuer und Sprachdozenten die ganze Zeit über in der Fremdsprache mit den Jungendlichen. Und das nicht nur während des Sprachunterrichts, sondern auch in der Freizeit oder bei Ausflügen.

So finden die Sightseeing - Tour, das Beachvolleyballtournier und der Kinobesuch natürlich auch auf Englisch statt. Nicht zu vergessen sind die Gastfamilien, welche für betreute Sprachreisen die Unterkunft für die Teilnehmer bieten. Sie verschaffen den Jugendlichen nicht nur eine weitere Kommunikationsmöglichkeit. Diese haben dort auch die Chance das alltägliche Leben in England hautnah zu erleben. Denn es ist etwas anderes dies selber zu sehen, zu hören und zu schmecken, als es nur erzählt zu bekommen oder aus Büchern und Filmen darüber zu erfahren.

Der Sprachunterricht - ein wichtiger Bestandteil der Sprachcamps

Es gibt viele verschiedene Destinationen in England, zu denen betreute Sprachreisen in den Sommerferien führen können. Je nach Örtlichkeit stehen für den Unterricht eine Sprachschule, Räume in einer öffentlichen Einrichtung oder einem College zur Verfügung.

Diese liegen meist sehr zentral in einem Ort oder einer Stadt, die gleichzeitig auch diverse Freizeitmöglichkeiten zu bieten hat. Diese finden üblicherweise am Nachmittag nach dem Unterricht statt. Bei diesem handelt es sich im Allgemeinen um einen Basiskurs mit ca. 15 Stunden pro Woche. Wem der Basiskurs noch nicht ausreicht, kann auch vor Ort noch weitere Unterrichtspakete dazu buchen. Die Gruppengröße ist auf 12 bis 15 Teilnehmer beschränkt und die Dozenten sind fast immer Muttersprachler. Diese haben auch immer Erfahrung in der Vermittlung von Sprachkenntnissen, sodass die Jugendlichen bestmöglich von dem Sprachunterricht profitieren.

Dies gelingt auch dadurch, dass die Teilnehmer der Sprachcamps genau auf ihrem Level abgeholt werden. Deshalb durchlaufen sie zu Beginn der Reise einen Einstufungstest, um festzustellen auf welchem Sprachlevel sie sich gerade befinden. So sind die Inhalte weder zu schwer, noch zu leicht für die Jugendlichen. Alles, was an Material benötigt wird, stellt die Sprachschule zur Verfügung. Und am Ende stellt diese auch ein Zertifikat aus, welches die Teenager als Nachweis ihrer Teilnahme mitnehmen können.

Darum sind betreute Sprachreisen eine gute Wahl

Da es sich um eine Pauschalreise handelt, sind Unterkunft und Verpflegung bereits inklusive. Auch einige Freizeitaktivitäten sind bereits im Reisepreis enthalten sowie natürlich auch der Sprachunterricht inklusive aller Materialien und der Teilnehmerurkunde. Nichtsdestotrotz besteht nicht nur beim Unterricht die Möglichkeit weitere Module dazu zu buchen. Das gleiche gilt auch für das Freizeitprogramm mit seinen Ausflügen. Alles was dabei dann organisiert werden muss, übernimmt der Reiseveranstalter bzw. die Betreuer vor Ort. Diese stehen den Jugendlichen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch die Hin- und Rückreise gehört bereits dazu, wobei diese meist mit einem Reisebus stattfindet.

Wer lieber fliegen möchte, kann dies im Allgemeinen auch dazu buchen. Die meisten Eltern werden einsehen, dass betreute Sprachreisen nach England ihren Kindern so einiges an Möglichkeiten bieten. Neben der Verbesserung der Sprachkenntnisse, werden die Jugendlichen selbstständiger und sammeln Auslandserfahrungen. Außerdem erleben sie, wozu sie ihre Sprachkenntnisse verwenden können und knüpfen internationale Kontakte zu Gleichaltrigen aus aller Welt. All diese Gründe werden Eltern sicher überzeugen, Sprachcamps in den Sommerferien auch für ihre Kinder in Erwägung zu ziehen.

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